Was kosten Handwerker in der Schweiz?
Transparente Preisübersicht über alle Handwerksbranchen — Stundensätze, Projektkosten und regionale Unterschiede im Vergleich.
Kurz gesagt: Handwerker in der Schweiz kosten zwischen CHF 60.— und CHF 140.— pro Stunde — je nach Branche und Region. Elektriker und Sanitäre liegen am oberen Ende, Maler und Gärtner am unteren. In Zürich und Genf zahlen Sie 15–25 % mehr als im Mittelland. Durch den Vergleich von 3 Offerten sparen Sie im Schnitt 18 %.
Stundensätze und Projektkosten nach Branche
| Branche | Stundensatz |
|---|---|
| Maler | CHF 65.— – 95.— |
| Elektriker | CHF 85.— – 130.— |
| Sanitär | CHF 90.— – 140.— |
| Schreiner | CHF 80.— – 120.— |
| Dachdecker | CHF 75.— – 110.— |
| Maurer | CHF 70.— – 105.— |
| Gipser | CHF 65.— – 95.— |
| Gerüstbauer | CHF 55.— – 85.— |
| Tapezierer | CHF 70.— – 100.— |
| Gärtner | CHF 60.— – 90.— |
| Solarfirma | Pauschal |
Alle Preise sind Richtwerte für 2026. Regionale Abweichungen und Projektspezifika beeinflussen den Endpreis.
Regionale Preisunterschiede in der Schweiz
Zürich & Genf
+15–25 %
Höchste Preise durch hohe Lebenshaltungskosten und starke Nachfrage.
Mittelland
Durchschnitt
Aargau, Solothurn, Bern — gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Alpenregionen
+5–15 %
Aufschlag durch Anfahrt, Topografie und spezielle Materialien.
Die Schweizer Handwerkerpreise variieren erheblich nach Region. In der Grossregion Zürich — dem teuersten Pflaster der Schweiz — liegen die Stundensätze im Schnitt 15 bis 25 Prozent über dem Schweizer Mittel. Dies erklärt sich durch höhere Werkstattmieten, Lohnkosten und Lebenshaltungskosten. Ähnlich verhält es sich in Genf und Lausanne, wo die Preise ebenfalls über dem Durchschnitt liegen.
Im Mittelland — also in den Kantonen Aargau, Solothurn und Teilen von Bern — finden Sie oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Qualität der Arbeit steht derjenigen in Zürich in nichts nach, aber die Gemeinkosten der Betriebe sind deutlich tiefer. Viele Mittelland-Betriebe sind bereit, auch in angrenzende Regionen zu fahren — was für Sie als Auftraggeber ein interessantes Sparpotenzial bietet.
In alpinen Regionen wie Graubünden, Wallis und Uri fällt oft ein Zuschlag von 5 bis 15 Prozent an. Dieser erklärt sich durch längere Anfahrtswege, schwierigere Logistik und den Einsatz spezieller Materialien, die den harten Witterungsbedingungen standhalten müssen. Dafür kennen die lokalen Betriebe die regionalen Besonderheiten bestens und liefern entsprechend angepasste Lösungen.
7 Tipps zum Sparen bei Handwerkerkosten
Mindestens 3 Offerten vergleichen
Der einfachste und effektivste Weg. Unsere Daten zeigen: Wer 3 Offerten vergleicht, spart im Schnitt 18 % gegenüber dem Erstangebot.
Nebensaison nutzen
Im Winter haben viele Handwerker weniger zu tun. Innenarbeiten (Maler, Elektriker, Sanitär) sind dann oft günstiger und schneller verfügbar.
Vorarbeiten selber erledigen
Räumen, Abdecken, alte Tapeten entfernen — einfache Vorarbeiten können Sie selbst übernehmen und so Arbeitsstunden sparen.
Klare Leistungsbeschreibung erstellen
Je genauer Sie Ihr Projekt beschreiben, desto präziser die Offerte. Nachträge und Änderungen während der Arbeit treiben die Kosten in die Höhe.
Regionale Betriebe bevorzugen
Kurze Anfahrtswege sparen Kosten. Ein Betrieb in 15 km Entfernung ist meist günstiger als einer, der 50 km anfahren muss.
Paketpreise verhandeln
Wenn mehrere Gewerke anfallen, fragen Sie nach Paketpreisen. Viele Betriebe geben Rabatte bei grösseren Auftragsvolumen.
Referenzen statt Preis als Hauptkriterium
Der günstigste Handwerker ist nicht immer der beste. Pfusch am Bau wird teuer. Prüfen Sie Referenzen und Bewertungen vor der Vergabe.
Häufige Fragen zu Handwerkerpreisen
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